Ein älteres Paar sitzt vor einem Laptop Computer und ist fröhlich.

Die besten Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen

Allein in Deutschland leben über eine Million Menschen mit einer schweren Sehbehinderung oder Blindheit. Häufige Ursachen sind Augenerkrankungen wie Makuladegeneration, Retinitis Pigmentosa, Glaukom (Grüner Star) oder diabetische Retinopathie.

Eine Sehbehinderung verändert den Alltag grundlegend. Tätigkeiten, die früher selbstverständlich waren, müssen neu erlernt werden – zu Hause ebenso wie unterwegs. Besonders die selbstständige Lebensführung und die sichere Orientierung außerhalb der eigenen Wohnung stellt viele Betroffene und auch Angehörige vor große Herausforderungen.

Dieser Artikel hilft Dir dabei, verschiedene Hilfsmittel bei Sehbehinderung einzuordnen und besser zu entscheiden, welche Unterstützung für Deinen Alltag sinnvoll sein kann. Viele der vorgestellten Hilfsmittel eignen sich auch für Menschen, die im Alter eine Sehbeeinträchtigung entwickeln und weiterhin selbstständig leben möchten.

Das erwartet Dich in diesem Artikel

Ein Wort an Angehörige

Vielleicht liest Du diesen Artikel als Partner, Angehörige oder unterstützende Person. Eine Sehbehinderung betrifft nicht nur den betroffenen Menschen selbst, sondern verändert auch den Alltag der Menschen im Umfeld. Sorge um Sicherheit, der Wunsch nach Selbstständigkeit und die Frage, wie viel Unterstützung sinnvoll ist, begleiten viele Familien.

Hilfsmittel, Trainingsangebote und technische Unterstützung können hier entlasten – nicht nur die betroffene Person, sondern auch Angehörige. Sie schaffen Sicherheit, reduzieren Abhängigkeiten und ermöglichen mehr Vertrauen in die selbstständige Bewältigung des Alltags.

Hilfsmittel für den Alltag und selbstständige Lebensführung

Um Deine Selbstständigkeit zu erhalten oder wiederzuerlangen, gibt es zahlreiche Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen, die im Haushalt eingesetzt werden. Dazu zählen sprechende Haushaltsgeräte, sprechende Uhren, Küchenhelfer, taktile Markierungen und viele weitere praktische Lösungen. Oft sind diese Hilfsmittel unscheinbar, entfalten jedoch eine große Wirkung im Alltag.

Damit Du diese Hilfsmittel für Sehbehinderte im Alltag sicher und effizient nutzen kannst, gibt es Schulungen in lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF). Speziell geschulte Reha-Fachpersonen üben mit Dir typische Alltagssituationen ein und vermitteln bewährte Techniken.

Dabei lernst Du, Deine verbleibenden Sinne – Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken – gezielt einzusetzen und eventuell noch vorhandenes Restsehvermögen optimal zu nutzen. Viele Betroffene berichten, dass Tätigkeiten wie Kochen, Ordnung halten oder der Umgang mit Bargeld durch dieses Training wieder deutlich entspannter werden.

Gerade für sehbehinderte Senioren sind diese Hilfsmittel ein wichtiger Baustein, um Eigenständigkeit, Sicherheit und Selbstvertrauen zu bewahren.

Praxis-Tipp: Am Feelware Service Telefon findest Du in der Rubrik Tipps & Tricks nützliche Tricks für den Alltag, z.B. wie man einen Topf richtig auf dem Kochfeld platziert oder welche Küchenutensilien für blinde Menschen wirklich helfen. Das Feelware Service Telefon ist rund um die Uhr für Dich erreichbar unter: 0241 980 967 40

Sprachausgaben für Haushaltsgeräte

Sprachausgaben gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln bei Blindheit, da sie Haushaltsgeräte wie Herd, Backofen, Mikrowelle, Waschmaschine oder Wäschetrockner akustisch zugänglich machen. Einstellungen und Betriebszustände werden angesagt, sodass visuelle Anzeigen nicht erforderlich sind.

Diese Hilfsmittel bei Blindheit erhöhen nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit, weil Fehlbedienungen und gefährliche Situationen deutlich reduziert werden. Solche Lösungen zählen zu den besonders bewährten Hilfsmitteln für Blinde im Alltag.

Feelware Sprachausgabe für Herd und Backofen

Die Bedienung von Küchengeräten ist mit Sehbehinderung oft kaum möglich, da Beschriftungen und Symbole nicht mehr erkannt werden. Sich nicht selbstständig mit Essen versorgen zu können, erzeugt bei vielen Menschen ein starkes Gefühl der Abhängigkeit.

Kochen und Backen ist jedoch auch für sehbehinderte und blinde Menschen möglich, wenn Herd und Backofen mit einer Sprachausgabe ausgestattet sind. Die Feelware Audio-Sprachausgabe sagt alle Einstellungen akustisch an und informiert über den aktuellen Betriebszustand. Dadurch bist Du unabhängig von visuellen Anzeigen und kannst Deine Geräte sicher bedienen.

Eine Sprachausgabe kann an vielen vorhandenen Herden und Backöfen nachgerüstet werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit, Neugeräte mit der Sprachausgabe zu versehen und in die Küche zu integrieren. Mit der Fähigkeit, wieder selbstständig kochen zu können, gewinnen viele Betroffene ein großes Stück Lebensqualität zurück – auch, weil gemeinsames Kochen und Bewirten wieder möglich wird.

Zur Feelware Audio Nachrüstung für Herd und Backofen

Eine Frau schaut in den Backofen und macht einen erschrockenen Gesichtsausdruck. Im Backofen befinden sich zwei angebrannte Kuchen und Rauch. Unter dem Bild ist geschrieben "Nie wieder die falsche Backtemperatur. Feelware bringt Herde zum Sprechen, damit sie für blinde Menschen bedienbar sind." Darunter eine Aufforderung auf das Bild zu klicken, um mehr zu erfahren.

Sprechende Küchenwaage

Eine sprechende Küchenwaage ist ein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Hilfsmittel. Sie gibt das gewogene Gewicht hörbar an und unterstützt Dich beim Abwiegen von Zutaten. Auch zum Abmessen von Flüssigkeiten ist sie äußerst praktisch: Da viele Getränke eine ähnliche Dichte wie Wasser haben, lässt sich das Gewicht gut als Volumen nutzen – 500 g Wasser entsprechen etwa 500 ml. Sprechende Waagen sind daher in vielen Haushalten täglich im Einsatz.

Zur sprechenden Küchenwaage

Die sprechende Küchenwaage ist weiß mit einer digitalen Anzeige. An der schmalen vorderen Seite befinden sich die Bedienknöpfe.

Feelware Sprachausgabe für Waschmaschine und Wäschetrockner

Ähnlich wie bei Küchengeräten ist auch die Bedienung von Waschmaschinen und Trocknern mit eingeschränkter Sehkraft kaum möglich. Programme, Anzeigen und Symbole sind schwer zu erkennen, Fehlbedienungen kommen häufig vor.

Mit einer Sprachausgabe werden alle Waschprogramme angesagt, sobald sie ausgewählt werden. Zusätzlich erhältst Du auf Wunsch Hinweise zur Programmauswahl sowie Erklärungen zu Einstellungen wie Schleuderdrehzahl oder Temperatur. So kannst Du selbstständig Deine Wäsche waschen und Deine Kleidung sicher pflegen.

Zur Feelware Audio Nachrüstung für Waschmaschinen

Zur Feelware Audio Nachrüstung für Wäschetrockner

Eine Waschmaschine mit Armen hält ein Megafon. Unter dem Bild ist geschrieben "Kann Deine Waschmaschine sprechen lernen?. Finde heraus, ob Deine Waschmaschine lernen kann zu sprechen, damit sie für blinde Menschen bedienbar ist!" Darunter eine Aufforderung auf das Bild zu klicken, um mehr zu erfahren.

Hilfsmittel Funktion Einsatzbereich Kostenübernahme
Feelware Audio Nachrüstung für Herd und Backofen Sagt Einstellungen und Betriebszustand akustisch an Kochen und Backen möglich
Sprechende Küchenwaage Gibt das Gewicht hörbar an, auch zum Abmessen von Flüssigkeiten nutzbar Abwiegen von Zutaten möglich
Feelware Audio Nachrüstung für Waschmaschine Sagt Waschprogramme, Schleuderdrehzahl und Temperatur an Wäsche waschen möglich
Feelware Audio Nachrüstung für Wäschetrockner Sagt Programme und Einstellungen akustisch an Wäsche trocknen möglich

Hilfsmittel für Orientierung und Mobilität

Sich sicher fortzubewegen ist für viele Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit eine der größten Herausforderungen. Ein zentrales Fundament bildet das Orientierungs- und Mobilitätstraining (O&M).

In diesem Training lernst Du unter anderem:

  • Straßen sicher zu überqueren
  • mit Kanten, Treppen und Hindernissen umzugehen
  • öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen
  • Dich an unbekannten Orten sicher fortzubewegen

Der Langstock ist dabei eines der wichtigsten Blindenhilfsmittel. Er ermöglicht es, Hindernisse frühzeitig zu erkennen und selbstständig unterwegs zu sein. Ergänzend kommen für manche Menschen ein Blindenführhund oder technische Hilfsmittel für Blinde zum Einsatz.

Ergänzend gibt es elektronische Navigationshilfen, die bei der Orientierung im öffentlichen Raum unterstützen oder vor Hindernissen warnen – etwa Navigationssysteme mit Vibrationsfeedback oder Zusatzgeräte für den Langstock, die Hindernisse oberhalb des Bodens erkennen und vor Kollisionen warnen, wenn man sich blind bewegt. Um sich als blinder Mensch möglichst sicher fortzubewegen, ist es sinnvoll, ein Navigationssystem und ein System zur Hinderniserkennung zu kombinieren. Vereinzelt gibt es auch Hilfsmittel, die diese beiden Funktionen vereinen und nützliche Zusatzfunktionen haben, z.B. können sie auch die Fahrpläne von nahegelegenen öffentlichen Verkehrsmitteln ansagen und geben Bescheid, wenn Deine Zielhaltestelle bald erreicht ist.

Hilfsmittel Funktion Kostenübernahme
Feelspace Navigürtel Navigation zu neuen und bekannten Adressen, Orientierung durch taktile Kompassfunktion, Straßen sicher überqueren möglich
Synphon Fledermaus Hinderniserkennung für den Oberkörper möglich
WeWalk Smart Cane 2 Langstock mit eingebauter Hinderniserkennung, Navigationssystem und Unterstützung für ÖPNV möglich
GoSense Rango Aufsatz für Langstock mit Hinderniserkennung, Navigationssystem und Unterstützung für ÖPNV möglich

Durch moderne Assistenzsysteme und Apps entstehen stetig neue Hilfsmittel für Blinde, die Navigation, Sicherheit und Orientierung weiter verbessern.

Lupen, Lupenbrillen und andere vergrößernde Sehhilfen

Optische Lupen und Lupenbrillen und elektronische Lupen kommen bei Menschen mit Sehbehinderungen zum Einsatz und gehören zu den am häufigsten eingesetzten Hilfsmitteln bei Sehbehinderung. Sie helfen dabei, vorhandenes Sehvermögen optimal zu nutzen – beim Lesen von Texten, Schildern, Fahrplänen, Verpackungen oder beim Ausführen von Tätigkeiten mit kleinen Details. Ergänzend macht oft eine gute Beleuchtung am Leseplatz einen großen Unterschied: Durch helles, gleichmäßiges Licht lassen sich Kontraste verbessern und der Vergrößerungsbedarf tatsächlich reduzieren.

Welches Hilfsmittel passt, hängt vor allem vom Grad der Seheinschränkung, der Alltagssituation und von persönlichen Vorlieben ab. In der Praxis ist oft eine Kombination sinnvoll – zum Beispiel eine Brille oder Lupenbrille für unterwegs und ein Bildschirmlesegerät zu Hause.

Optische Lupen

Die klassische Handlupe ist der einfachste Einstieg. Sie ist günstig, sofort einsatzbereit und braucht keinen Strom. Für das Lesen von Kleingedrucktem – Beipackzettel, Preisschilder, Anleitungen – reichen Vergrößerungen von 2- bis 5-fach meist aus. Wer feine Details erkennen möchte, etwa bei Münzen oder handwerklichen Tätigkeiten, greift zu stärkeren Modellen mit 10- bis 15-facher Vergrößerung.

Leuchtlupen mit integrierter LED-Beleuchtung sind besonders beliebt, weil sie das Lesegut direkt ausleuchten – gerade für ältere Menschen mit erhöhtem Lichtbedarf ein echter Vorteil. Standlupen halten die Hände frei, was beim Schreiben, Nähen oder Basteln praktisch ist.

Wichtig zu wissen: Je stärker die Vergrößerung, desto kleiner wird das Sichtfeld und desto kürzer muss der Abstand zum Objekt sein. Für längere Lesepassagen stoßen rein optische Lupen daher schnell an ihre Grenzen.

Eine ältere Frau stellt eine Schüssel mit Essen in eine geöffnete Mikrowelle in einer modernen Küche und zeigt die sprechende Feelware-Mikrowelle.

Lupenbrillen

Lupenbrillen sehen wie normale Lesebrillen aus, haben jedoch eine Vergrößerung wie optische Lupen. Da sie beide Hände freilassen und unauffällig sind, eignen sie sich gut für den Alltag und Situationen unterwegs – beim Einkaufen, beim Arzt oder im Restaurant.

Binokulare Lupenbrillen, bei denen beide Augen genutzt werden, erlauben eine Vergrößerung von bis zu etwa 3-fach. Bei höherem Bedarf kommen monokulare Lupenbrillen zum Einsatz, die nur auf einem Auge angepasst werden und bis zu 12- oder sogar 15-fach vergrößern können. Fernrohr-Lupenbrillen erweitern die Möglichkeiten nochmals: Sie eignen sich auch für den Fernbereich – etwa zum Fernsehen, im Kino oder bei Sportveranstaltungen.

Lupenbrillen werden immer individuell vom Optiker angepasst und können die eigene Sehkorrektur gleich miteinbeziehen. Zu beachten ist, dass höhere Stärken einen sehr kurzen Leseabstand erfordern, der etwas Gewöhnung braucht. Außerdem sollten Lupenbrillen nicht in Bewegung verwendet werden, weil sie die Tiefenwahrnehmung verändern.

Elektronische Lupen und Bildschirmlesegeräte

Wenn optische Hilfsmittel nicht mehr ausreichen, bieten elektronische Lupen eine deutlich höhere Vergrößerung. Eine integrierte Kamera nimmt das Lesegut auf und überträgt es auf einen Bildschirm – scharf, flimmerfrei und in der Stärke stufenlos einstellbar. Der große Vorteil: elektronische Lupen und Bildschirmlesegeräte erlauben es, Kontraste anzupassen. So kannst Du z.B. einen Text in Gelb auf Schwarz oder Schwarz auf Gelb darstellen lassen – je nach Bedürfnis und Tagesform unterstützt die Kontrastwahl Dich beim Lesen von Texten.

Mobile elektronische Lupen, etwa in Smartphone-Größe, vergrößern bis zu 32-fach und passen in jede Tasche. Du kannst damit zum Beispiel im Supermarkt schnell ein Preisschild lesen, einen Fahrplan entziffern oder die Anzeige auf einem Gerät ablesen.

Stationäre Bildschirmlesegeräte für zu Hause erreichen Vergrößerungen von 40- bis 60-fach und ermöglichen entspanntes Lesen auch bei sehr eingeschränktem Sehvermögen. Sie kommen meist zum Einsatz, um Dokumente, Zeitschriften und Bücher zu lesen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber optischen Hilfsmitteln: Die Darstellung lässt sich individuell anpassen – zum Beispiel mit weißer Schrift auf schwarzem Grund oder mit Farbfiltern. Das hilft besonders bei Kontrastproblemen, wie sie bei Makuladegeneration oder Grünem Star häufig auftreten.

Die Kosten für elektronische Lupen können unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse übernommen werden. Eine Low-Vision-Beratung beim Augenarzt oder spezialisierten Optiker ist der erste Schritt – sie hilft zu klären, welches Hilfsmittel zu Dir passt, und erleichtert die Antragstellung.

Typ Vergrößerung Besonderheit
Optische Handlupe (Standard) 2- bis 5-fach Günstig, sofort einsatzbereit, kein Strom nötig
Optische Lupe (stark) 10- bis 15-fach Für feine Details, z. B. Münzen oder Handwerk
Leuchtlupe wie Standardlupe + LED-Beleuchtung Leuchtet das Lesegut direkt aus
Binokulare Lupenbrille bis zu ca. 3-fach Beide Augen, beide Hände frei, unauffällig für unterwegs
Monokulare Lupenbrille bis zu 12- bis 15-fach Nur ein Auge angepasst, höherer Vergrößerungsbedarf
Fernrohr-Lupenbrille Auch für den Fernbereich, z. B. Fernsehen, Kino, Sport
Mobile elektronische Lupe bis zu 32-fach Smartphone-Größe, passt in jede Tasche
Stationäres Bildschirmlesegerät 40- bis 60-fach Für zu Hause, Kontrastdarstellung individuell anpassbar

 

Vorlesesysteme, Etikettenleser und Smartphones für Blinde

Vergrößernde Hilfsmittel sind für viele blinde Menschen nicht nützlich, weil kein Sehrest zur Verfügung steht. Als Alternative steht eine Reihe von elektronischen Hilfsmitteln bereit. Vorlesesysteme, Bildschirmlesegeräte mit Vorlesefunktion und mobile Assistenzsysteme sind moderne Hilfsmittel bei Blindheit. Tragbare Geräte lassen sich mobil einsetzen, während größere Bildschirmlesegeräte meist an einem festen Ort genutzt werden.

Produkt Typ Funktion / Einsatzzweck Kostenübernahme
VoxiVision Mobiles Vorlese- und Erkennungssystem Liest Texte vor, erkennt Geldscheine und Produkte, beschreibt Bilder und Szenen möglich
PennyTalks Etiketten-Markierungssystem Etiketten mit Sprachmemo bekleben, z. B. für Lebensmittel oder Aktenordner nicht möglich
SOVI (Sonic View) Smartphone-App Erkennt Produkte, liest Zutaten und Allergene vor nicht möglich
Zuzanka Smartphone-App Erkennt Ablaufdaten auf Lebensmitteln nicht möglich
BlindShell Classic 3 Sprachgesteuertes Mobiltelefon Anrufe, SMS, Standortbestimmung, Texte vorlesen — per Sprachbefehl ohne Menünavigation nicht möglich

VoxiVision – mobiles Alltagshilfsmittel

Das VoxiVision ist ein kompaktes Vorlese- und Erkennungssystem in Smartphone-Größe. Es liest Texte aus Briefen, Büchern oder Dokumenten vor, erkennt Geldscheine und Produkte und kann Bilder sowie Szenen beschreiben. Viele blinde und sehbehinderte Menschen nutzen es täglich beim Einkaufen, unterwegs oder zu Hause.

Zum VoxiVision Lesegerät

Produkterkennung und Etikettenleser

Gegenstände und Verpackungen zu kennzeichnen und zuverlässig zu erkennen, ist eine häufige Herausforderung. Etikettenleser und Smartphone-Apps unterstützen Dich dabei, Produkte zu unterscheiden.

Besonders beliebt ist z.B. das Markierungssystem PennyTalks. Die mitgelieferten Etiketten kannst Du ganz einfach auf Gegenstände kleben und dazu ein kurzes Sprachmemo aufnehmen. Wenn Du den PennyTalks später an das Etikett hältst, wird das Memo abgespielt und Du weißt, welchen Gegenstand Du vor Dir hast. Das ist z.B. sehr nützlich um Lebensmittel, Vorratsbehälter oder Aktenordner zu kennzeichnen.

Für Menschen, die auch mit dem Smartphone sicher umgehen, gibt es auch einige praktische Apps, die beim Erkennen von Gegenständen nützlich sind. Besonders praktisch sind:

  • SOVI (Sonic View) – erkennt Produkte und liest Zutaten sowie Allergene vor
  • Zuzanka – erkennt Ablaufdaten auf Lebensmitteln und hilft, verdorbene Produkte zu vermeiden

Beide Apps sind wertvolle Hilfsmittel beim Einkaufen und im Alltag zu Hause.

Entdecke viele weitere praktische Apps in unserem Blog-Artikel über Apps für blinde und sehbehinderte Menschen

Barrierefreie Computer und Telefone

Computer und Smartphones lassen sich mit Sprachausgabe barrierefrei nutzen. Ergänzend kommen spezielle Tastaturen, Braillezeilen oder Braille-Displays zum Einsatz.

Spezialisierte Anbieter unterstützen Dich dabei, den Umgang mit Smartphone und Computer zu erlernen und sicher im Alltag einzusetzen. Die Wirkung von nutzbaren Kommunikationsmitteln auf Deine Zufriedenheit kann enorm sein, denn sie erlauben Dir, soziale Kontakte zu pflegen und den Kontakt zu Deinem Umfeld aufrecht zu erhalten.

Smartphones können sehr nützliche Hilfsmittel für den Alltag blinder und sehbehinderter Menschen sein, weil sie ein nahezu unendliches Angebot von Funktionen bereithalten. Dank barrierefreier Möglichkeiten zur Bedienung wie z.B. VoiceOver beim iPhone ist die Bedienung durch blinde Menschen bereits vorbereitet. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Umgang mit einem Smartphone eine gewisse technische Affinität und Übung erfordert.

Ausführliche Informationen über Handys und Smartphones für blinde und sehbehinderte Menschen findest Du in unserem Blog-Artikel zu dem Thema.

Neben Smartphones gibt es auch speziell entwickelte Mobiltelefone wie das BlindShell Classic 3, die vollständig per Sprache bedient werden können und über große, taktile Tasten verfügen. Das Besondere beim BlindShell Classic 3: Viele Funktionen lassen sich per Sprache aktivieren, sodass Du nicht durch das Menü navigieren musst, um die gewünschte Funktion zu nutzen. So kannst Du z.B. einen Anruf starten, eine SMS versenden, Deinen aktuellen Standort bestimmen oder Dir Texte vorlesen lassen, indem Du den entsprechenden Befehl per Sprache gibst.

Zum BlindShell Classic 3

Eine Männerhand hält das BlindShell Classic 3, der Bildschirm ist aus. Im Hintergrund ein Tisch und ein Laptop.

Diktiergeräte und weitere Alltagshilfen

Diktiergeräte

Ein Diktiergerät ersetzt für viele sehbehinderte Menschen den Notizblock. Einkaufslisten, Erinnerungen oder Gedanken lassen sich einfach per Sprache festhalten. Geräte wie der Milestone sind kompakt, leicht zu bedienen und im Alltag sehr beliebt. Das BlindShell Classic 3 hat z.B. auch eine Diktier-Funktion an Bord.

Gesundheit und Wohlbefinden

Sprechende Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Fieberthermometer, Pillendosen mit taktilen Markierungen oder Sprachausgabe sowie sprechende Waagen helfen, die eigene Gesundheit ‚im Blick' zu behalten – insbesondere bei zusätzlicher Sehbeeinträchtigung.

Unterhaltung und Freizeit

Freizeit und Unterhaltung tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Auch mit Sehbehinderung oder Blindheit gibt es viele Möglichkeiten, aktiv zu bleiben und gemeinsame Erlebnisse zu genießen. Hörbücher, Hörspiele oder Hörzeitschriften ermöglichen barrierefreien Zugang zu Information und Unterhaltung – zu Hause wie unterwegs.

Darüber hinaus unterstützen praktische Hilfsmittel und barrierefreie Angebote Deine Freizeitaktivitäten: Unterhaltungselektronik mit Audiodeskription, vielfältige Videoangebote, Hörbücher, Podcasts und andere hörbare Formate sind mit den richtigen Geräten einfach und komfortabel erreichbar. Wusstest Du, dass viele Gesellschaftsspiele in barrierefreien Ausführungen angeboten werden, um Menschen mit und ohne Seheinschränkungen zusammenzubringen?

Entscheidend ist, dass Hilfsmittel und Freizeitangebote an persönliche Interessen anknüpfen und selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen. So tragen sie wesentlich zu einem aktiven und erfüllten Alltag mit Sehbehinderung oder Blindheit bei.

Produkt Typ Funktion / Einsatzzweck Kostenübernahme
Sensotec Webbox 3 Zusatzgerät für TV und Hörbücher Online Zugang zu Hörbüchern, liest Untertitel von Fernsehprogrammen vor möglich
Samsung QE55S85F Fernseher Besitzt Barrierefreiheits-Paket mit sprachgeführten Menüs nicht möglich
LG 4K Smart 43UA73006LA Fernseher Kompakter Fernseher mit Barrierefreiheits-Paket nicht möglich
Sangean Vocal170 Barrierefreies Radio UKW Radio mit Weckfunktion und Sprachausgabe; große taktile Tasten nicht möglich
Milestone 312 ACE WiFi DAISY-Player Musik-, Hörbuchplayer, Webradio möglich, je nach Funktionsumfang zuzahlungspflichtig
Sensotec Daisybox Online-DAISY-Player Hörbücher, Zeitungen und Magazine als hörbare Versionen aus Hörbüchereien möglich

Praxis-Tipp: Auf der Seite von Medibus findest Du Hörbüchereien, die aktuelle Bücher, Zeitungen und Magazine für Menschen mit Seheinschränkungen hörbar aufbereiten und kostengünstig zur Verfügung stellen.

Welches Hilfsmittel für Blinde zahlt die Krankenkasse?

„Zahlt die Krankenkasse dieses Hilfsmittel für einen blinden Menschen?" ist eine der häufigsten Fragen, wenn es um Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen geht — und sie hat selten eine einfache Ja-oder-Nein-Antwort.

Die Kostenübernahme von Hilfsmitteln durch die Krankenkasse ruht auf zwei Säulen:

  1. Die grundsätzliche Anerkennung eines Gerätes als Hilfsmittel.
  2. Die individuelle Bedarfsprüfung einer versicherten Person, die ein Hilfsmittel beantragt.

Das Hilfsmittelverzeichnis — die offizielle Liste der Krankenkassen

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen führt ein öffentlich einsehbares Verzeichnis aller Hilfsmittel, die grundsätzlich erstattungsfähig sind. Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen finden sich dort in der Produktgruppe PG07, vergrößernde Sehhilfen in der Produktgruppe PG25. Vereinfacht gesagt: Diese Liste ist die Vorprüfung, die die Krankenkassen bereits für viele Geräte gemacht haben. Steht ein Hilfsmittel mit einer eigenen Positionsnummer im Verzeichnis, ist die Kostenübernahme ein geprüfter, vorgesehener Weg — kein Sonderfall, den Du Dir erst erkämpfen musst.

Vier Beispiele aus dem Feelware Sortiment, die in PG07 gelistet sind:

Hilfsmittel GKV Pos.-Nr.
Feelware Audio Nachrüstung für Herde und Backöfen 07.99.04.7001
Feelware Audio Nachrüstung für Waschmaschinen 07.99.04.7003
Feelware Audio Nachrüstung für Wäschetrockner 07.99.04.7002
FaMe Farberkennungsgerät 07.99.04.3003

Für alle vier gilt: Sie sind im Hilfsmittelverzeichnis gelistet — eine Kostenübernahme ist möglich. Ob sie im Einzelfall genehmigt wird, entscheidet die zuständige Krankenkasse nach Antrag.

Praxis-Tipp: Auf der Webseite des GKV-Hilfsmittelverzeichnis erhältst Du einen sehr guten Überblick über das Hilfsmittelangebot für blinde und sehbehinderte Menschen.

Ein älterer Mann mit Bart hält einen stark eingelaufenen Wollpullover in den Händen. Im Hintergrund sieht man eine Waschmaschine und einen Trockner. Unter dem Bild ist geschrieben "Nie wieder das falsche Waschprogramm. Feelware bringt Waschmaschinen zum Sprechen, damit sie für blinde Menschen bedienbar sind." Darunter eine Aufforderung auf das Bild zu klicken, um mehr zu erfahren.

 

Schulungen und Trainings als Leistung der Krankenkasse

Gut zu wissen: Neben Hilfsmitteln kann die Krankenkasse auch Kosten für Schulungen und Trainings übernehmen. So können blinde Menschen z.B. ein Orientierungs- und Mobilitätstraining (O&M-Training) als Leistung der Krankenkasse erhalten. Unter Anleitung einer Reha-Lehrerin kannst Du erlernen, wie Du Dich mit dem Langstock bewegst und zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B kommst.

Analog dazu gibt es auch Training in lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF-Training). Hierbei sind die Trainingsinhalte auf die selbstständige Lebensführung fokussiert, und Du kannst unter Anleitung erlernen, wie Du Dich im Haushalt zurechtfindest und für Dich selbst sorgen kannst. Im Vergleich zum O&M-Training ist das LPF-Training nur von wenigen Kassen als Leistung vorgesehen. Als Leistungsträger können hierfür alternativ die Träger der Eingliederungshilfe in Frage kommen, um die Kosten für LPF-Training zu tragen. Weil die Antragstellung für Leistungen der Eingliederungshilfe aber umfangreicher und aufwändiger ist, wird in der Praxis viel öfter O&M-Training als Leistung erbracht, obwohl der Bedarf für LPF-Training bei vielen Menschen vergleichbar ist.

So läuft der Antrag in der Praxis ab

Du musst dafür kein Formular-Experte werden. Der Ablauf folgt im Kern immer den gleichen Schritten:

  1. Bedarf feststellen — Durch eigene Recherche oder durch Beratung bei einer Beratungsstelle oder Deinem Arzt erhältst Du Informationen darüber, dass es für Deine Seheinschränkung passende Hilfsmittel gibt.
  2. Beratung durch Hilfsmittel-Lieferant — Im direkten Austausch mit Deinem Hilfsmittelanbieter findest Du heraus, ob ein Hilfsmittel für Dich nützlich sein könnte. Dazu gehört in jedem Fall eine ausführliche Beratung. In der Regel erhältst Du auch die Möglichkeit, Hilfsmittel zu testen. So kannst Du in Ruhe herausfinden, ob ein Hilfsmittel zu Dir passt und ob es Deine Situation verbessert.

Praxis-Tipp: Teste die Feelware Audio Nachrüstung für Waschmaschinen und Herde ganz bequem bei Dir zu Hause!

  1. Ärztliche Verordnung wird ausgestellt. Die Verordnung für die Feelware Audio Nachrüstung kann sogar vom Hausarzt ausgestellt werden. Verordnungen für vergrößernde Hilfsmittel und Vorlesesysteme erfordern in der Regel eine Verordnung vom Augenarzt.
  2. Antrag stellen — das übernimmt der Leistungserbringer, also zum Beispiel Feelware, und nicht Du selbst. Die Antragsunterlagen werden elektronisch eingereicht — dafür hat der Leistungserbringer eine Verbindung zum Computersystem der jeweiligen Krankenversicherung.
  3. Prüfung durch die Krankenkasse — sie genehmigt den Antrag, lehnt ihn ab oder fordert weitere Nachweise an. Viele Anträge für Hilfsmittel werden zunächst abgelehnt. Gegen die Ablehnung sollte man in jedem Fall Widerspruch einlegen. Oft werden Anträge im Widerspruch noch genehmigt.
  4. Versorgung — nach Genehmigung wird das Gerät geliefert und Du erhältst eine Einweisung in den Gebrauch des Hilfsmittels vom Lieferanten.

Übersetzt auf den Weg mit Feelware sieht das so aus: Du informierst Dich → Du nimmst Kontakt zu Feelware auf → Du testest die Feelware Audio Nachrüstung in aller Ruhe zu Hause → Du unterschreibst Verordnung und Antragsunterlagen → Feelware stellt den Antrag bei Deiner Krankenkasse.

Persönliche Beratung zum Antragsprozess bekommst Du am Feelware Service Telefon: 0241 980 967 40. Der Feelware Rundum-Service umfasst die fachkundige Beratung, das Testen eines Produktmusters zu Hause und die Unterstützung bei der Kostenübernahme — Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Eine Junge Frau mit einem Headset sitzt an ihrem Arbeitsplatz im Callcenter. Im Hintergrund sind weitere Personen zu sehen. Unter dem Bild ist geschrieben: "Angehörige von blinden Menschen fühlen sich oft überfordert. Unser Experten-Team bietet kostenlose Beratung bei Fragen zu Alltagshilfsmitteln und selbstständiger Lebensführung." Darunter eine Aufforderung auf das Bild zu klicken, um eine Beratung zu erhalten.

Was die Krankenkasse in der Regel nicht übernimmt

Genauso wichtig wie zu wissen, was möglich ist, ist zu wissen, wo die Grenze liegt. Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens — Geräte, die auch sehende Menschen ganz normal nutzen — fallen meist nicht unter die Kostenübernahme.

Beispiele zur Einordnung:

Standard-Smartphones und Handys. Ein Mobiltelefon bleibt ein Mobiltelefon — auch wenn es mit Sprachausgabe oder großen Tasten ausgestattet ist, dient es einem allgemeinen Zweck, den auch sehende Menschen nutzen. Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber zu Handys für blinde Menschen.

Smart Glasses lassen sich nicht pauschal beurteilen. Consumer-Geräte wie die Meta Ray-Ban sind allgemeine Geräte, die auch für sehende Menschen interessant sind, und werden in der Regel nicht erstattet. Spezialisierte Vorlesegeräte für blinde Menschen können dagegen im Einzelfall bewilligt werden.

Das ist kein Grund zur Frustration, sondern ein Hinweis, genau hinzuschauen: Welches Gerät wurde tatsächlich speziell für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt — und welches ist ein normales Gerät mit zusätzlicher Funktion? In der Regel kann Dein Hilfsmittel-Lieferant Dir genau sagen, welche Hilfsmittel aus dem Angebot von der Krankenkasse übernommen werden, und welche selbst bezahlt werden müssen.

Übersicht auf einen Blick

Hilfsmittel Kategorie Kostenübernahme
Feelware Audio Nachrüstung (Herd/Backofen, Waschmaschine/Trockner) PG07-gelistet möglich
FaMe Farberkennungsgerät PG07-gelistet möglich
Elektronische Lupen und Bildschirmlesegeräte PG25-gelistet unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Spezialisiertes Vorlesegerät (z. B. für blinde Menschen entwickelt) Einzelfallprüfung im Einzelfall möglich
Standard-Smartphone/Handy Gebrauchsgegenstand in der Regel nicht möglich
Consumer-Smart-Glasses (z. B. Meta Ray-Ban) Gebrauchsgegenstand in der Regel nicht möglich

Reha-Fachpersonen, Sanitätshäuser und spezialisierte Beratungsstellen unterstützen Dich zusätzlich bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel und bei der praktischen Anwendung. Eine fachkundige Beratung hilft dabei, Lösungen zu finden, die wirklich zu Deinem Alltag passen — beim Feelware Rundum-Service ist diese Beratung von Anfang an Teil des Angebots.

Fazit

Ob klassische Alltagshilfen, moderne Technik oder Mobilitätsunterstützung – es gibt eine große Auswahl an Hilfsmitteln für sehbehinderte und blinde Menschen, die ein selbstständiges und erfülltes Leben ermöglichen.

Du musst nicht alle Hilfsmittel nutzen. Wichtig ist, dass Du die Unterstützung findest, die zu Deinem Leben passt. Mit der richtigen Kombination aus Training, Technik und passenden Hilfsmitteln bei Sehbehinderung kannst Du Deinen Alltag sicher, aktiv und selbstbestimmt gestalten.

Möchtest Du wissen, wie Alexa, Google Home und andere smarte Geräte blinde und sehbehinderte Menschen im Alltag unterstützen können? Dann lies unseren Artikel "Smarte Geräte für blinde und sehbehinderte Menschen: Was Alexa & Co. wirklich leisten".

Wenn Du unsicher bist, welche Hilfsmittel für Dich sinnvoll sind, lass Dich beraten oder informiere Dich weiter. Weitere Informationen, Erfahrungsberichte und praxisnahe Empfehlungen findest Du im Feelware Blog – Leben mit Sehbehinderung.

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